• Das Foto zeigt das Buch „Der verkannte Bürger – eine andere Geschichte der europäischen Integration seit 1950“ von Hartmut Kaelble, erschienen 2019 im Campus Verlag, Frankfurt am Main
    Die bisher übliche europäische Mainstream-Erzählung lautet: Die EU ist ein Elitenprojekt, das man den Bürgerinnen und Bürgern nahebringen muss. Eine andere Sicht auf die Bürger Europas eröffnet der Sozialhistoriker Hartmut Kaelble (1), in seinem 2019 erschienenen Buch „Der verkannte Bürger“. Er lehrte von 1971 bis 1991 als Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Freien Universität und von 1991 bis 2008 als Professor für Sozialgeschichte an der Humboldt-Universität, beide in Berlin. Kaelble befasst sich mit Rolle der Bürger in der europäischen Einigung und schildert somit „Eine andere Geschichte der Europäischen Integration seit 1950“. (2) Dem Buch ist mehr Beachtung zu wünschen, im Folgenden wird sein Inhalt vorgestellt.
  • Ave Europa-Logo
    Viele Europäer blicken mit großer Sorge auf die nächsten Wahlen, seien sie regional, national oder europäisch. Und bei der Aussicht, dass nationalistische, anti-europäische und undemokratische Parteien dabei nochmals Stimmen zulegen könnten, stehen nicht wenigen die Haare zu Berge. Ave Europa, eine neue europäische politische Bewegung, will einen weiteren Erfolg von anti-europäischen und undemokratischen Parteien verhindern. Es will Konservativen, Liberalen und Wählern rechts der Mitte, die auch mit der bisherigen Wirtschafts-, Energie- und Migrationspolitik unzufrieden sind, eine europäische und demokratische Alternative bieten. Im Folgenden ein Interview mit Nikodem Skrobisz, einem Mitbegründer der deutschen Abteilung Ave Europas, der auch für die Kommunikation der Organisation zuständig ist.
  • Auf dem deutschen Stimmzettel der Europawahl von 2009 waren die Newropeans Liste 28
    Nichts fällt mir schwerer, als ein paar Zeilen über mich selbst zu schreiben. Dabei wäre, gerade in einem europäisch gemeinten, kleinen Online-Magazin, einiges zu berichten. Denn ich durfte bei den Europawahlen 2009 die transeuropäische Bürgerbewegung Newropeans auf Platz 1 der Liste in Deutschland vertreten. Politisch betrachtet, war es die spannendste Zeit in meinem Leben, aber auch die anstrengendste. Es war sozusagen meine politische „Großtat“, die mich viel Zeit, Kraft, Nerven und auch Geld gekostet hat. Bereut habe ich nichts davon.
  • Europäische Flagge bei einer Veranstaltung von Pulse of Europe in Frankfurt am Main, April 2025
    Schluss mit dem Gejammer über ein Europa, das hinsichtlich innovativer Unternehmen immer mehr ins Hintertreffen gerät! Die europaweite Einführung des EU-Inc. bietet die Chance zu einem einmaligen Befreiungsschlag: Das sogenannte „28. Regime“, eine für die gesamte EU gültige Rechtsform für Unternehmen, lässt Start-ups die Zersplitterung des europäischen Binnenmarkts überwinden, digitalisiert und vereinfacht Unternehmensgründungen drastisch, erleichtert ihr Wachstum, bezeugt den Willen der Politik zum Bürokratieabbau, fördert die wirtschaftliche Entwicklung ganz allgemein – und erfüllt viele kreative und engagierte junge Europäer mit Zuversicht für eine erfolgreiche Karriere auf ihrem eigenen Kontinent! Hallo, Ihr Politikerinnen und Politiker in Brüssel und an den nationalen Regierungssitzen: Springt über Euren Schatten und „macht einfach mal“, schafft Euch viele Probleme auf einen Schlag vom Hals – macht einen Unterschied – und wendet das Blatt für uns in Europa!
  • Blick in die Ausstellung der 64th European Commodities Exchange im Grand Palais, Paris, Dezember 2024
    Europa findet nicht nur in Brüssel statt. Europa ist überall, wo sich Europäer treffen, wo sie miteinander ins Gespräch kommen oder Geschäfte miteinander machen. Wenn es um Produkte des europäischen Bodens wie Getreide geht, so gibt es seit 65 Jahren eine wahrhaft europäisch aufgestellte „Institution“ - die Europäische Warenbörse bzw. European Commodities Exchange. Sie veranstaltet jährlich Börsentage in wechselnden europäischen Städten, die die Begegnung und den wirtschaftlichen Erfolg der Markteilnehmer zum Ziel haben. 2025 lädt die Europäische Warenbörse am 15. und 16. Oktober nach Berlin ein.